Die Lösung für deinen Reizdarm bist du!

Reizdarmsyndrom was tun?

Diagnose Reizdarm, was nun? Jetzt musst du selber ran!

Es hat ganz einfach so lange gedauert. 20 Jahre, bis ich meinen Reizdarm in den Griff bekommen habe. Es ist nicht immer alles super, manchmal meldet der Reizdarm dann eben doch “Autsch” oder “Toilette, schnell”, oder “Das stößt mir jetzt aber sauer auf”. Aber im Großen und Ganzen leben mein Reizdarm und ich einträchtig miteinander. 

 

Ich hoffe, bei dir dauert es keine 20 Jahre. Damit du schneller bist als ich, habe ich diese Webseite erstellt. Mein gesammeltes Wissen aus 20 Jahren Reizdarmsyndrom quasi. Das bedeutet allerdings nicht, dass du nach 30 Minuten oder 2 Stunden Lesens meiner Webseite DIE Antwort für deinen Reizdarm gefunden hast. Du musst es immer noch selbst rausfinden, durch ausprobieren: Die für dich richtige Diät, die passende Therapie und einen stimmigen Lebensstil. Klingt kompliziert? Ein bisschen. Aber ist es das nicht wert, um im Einklang mit deinem Reizdarm zu leben und das Leben zu genießen? Lebensqualität, ich komme!

 

Finde die Ursache deiner Reizdarmbeschwerden - du hast es in der Hand!


Ein Ernährungstagebuch hilft, die Ursache für Reizdarmbeschwerden aufzudecken

Reizdarmsyndrom Ernährungstagebuch

Niemand außer dir selbst kennt deinen Körper so gut wie du und kann fühlen, was in deinem Körper vor sich geht, wissen, was du für Nahrungsmittel du zu dir nimmst, erleben, was dein Körper für Aufgaben und Herausforderungen meistert. Und das täglich!

 

Manchmal ist es uns aber gar nicht  bewusst, und hierin könnte schon das erste Problem liegen: Weißt du/merkst du/fühlst du, was deinem Körper gut tut und was nicht? 


Ernährungstagebücher sind nicht nur voll im Trend ;-), sie bringen auch wertvolle Informationen zu Tage: zu unseren Essensgewohnheiten und der Reaktion unseres Körpers auf die Nahrungsmittel. Für deinen Arzt oder Ernährungsberater wird dein Ernährungstagebuch ein Schatz an Informationen sein. 

Reizdarmsyndrom behandeln - Schritt für Schritt

  1. Die Diagnose Reizdarm erhalten. Ärzte müssen einige Untersuchungen durchführen, um andere, schwerwiegende Krankheiten ausschließen. Die Diagnose erfolgt in der Regel anhand der "S3 Leitlinie Reizdarm". (Die Leitlinien sind nicht besonders spannend, aber wenn du trotzdem mehr darüber erfahren möchtest, findest du ausführliche Infos auf ReizdarmOne.) Das kann eine Weile dauern und den Besuch verschiedener Ärzte erfordern. Dran bleiben!
  2. Im Auftrag des Hausarztes oder Heipraktikers eine Stuhlprobe machen lassen. Damit lassen sich verschiedene mögliche Problemfelder identifizieren, wie zum Beispiel, ob der Darm durchlässig ist (aka "leaky gut") und wie es mit deiner Darmflora aussieht. Anhand der Ergebnisse lässt sich eine individuelle Therapie und Ernährung planen.
  3. Mit einem Ernährungsexperten über die passende Ernährung für deinen Darm (entsprechend der Stuhlprobe) sprechen. Viele Krankenkassen übernehmen eine gewisse Anzahl an Beratungsstunden durch zertifizierte Beratungsstellen (zum Beispiel diese hier). Dein Ernährungsberater wird dich wahrscheinlich bitten, ein Ernährungstagebuch zu führen. 
  4. Lebensstil anpassen. Ständige Magen- und Darmprobleme, die vielen Untersuchungen und gegebenenfalls noch eine Ernährungsumstellung - das kann stressig sein!  Nimm dir bewusst Auszeiten, probiere auch Dinge, die dich vielleicht nicht sofort ansprechen, denn es geht ja auch darum, (Ess-)Gewohnheiten zu ändern. Ich habe mehr als 10 Yoga-Stunden machen müssen, bis mich der herabschauende Hund nicht mehr auf die Palme gebracht hat. Finde heraus, was dir gut tut. Tue diesen Punkt nicht leichtfertig ab, er ist genau so wichtig wie die Punkte 1-3!
  5. Nicht aufgeben. Ich habe zig Diäten ausprobiert, und das geht vielleicht auch dir so. Dann heißt es, Arschbacken zusammenbeißen und weiter forschen. Vielleicht hat dein Reizdarm eine psychosomatische Seite. Ich bin mir sicher, dass das viel häufiger zutrifft, als bekannt ist. Psychische Probleme wie Depressionen sind immer noch ein Tabuthema. Mir hat letzten Endes eine Psychotherapie zum Durchbruch verholfen, kombiniert mit der richtigen Ernährung. Es kann eine Zeit lang dauern, bis du die richtigen Maßnahmen für dich findest. Umso besser fühlt es sich an, wenn die für dich passende Therapie gefunden hast und der Schmerz nachlässt.
  6. Ergebnisse festhalten und Annahmen überprüfen. Halte fest, was du an Nahrungsmitteln gut oder nicht gut verträgst, was deinem Körper gut tut, wie viele Auszeiten du pro Tag benötigst - all das, was du herausgefunden hast, damit es dir besser geht. Ein Blick in die Aufzeichnungen kann Wochen/Monate später einen wahren Aha-Effekt erzielen. Andererseits verändert sich dein Körper mit der Zeit. Dinge, die du früher nicht gut vertragen hast, kannst du heute eventuell beschwerdefrei essen (das trifft nicht bei Allergien zu!). Erstelle eine "rote Liste" mit Lebensmitteln, auf die du empfindlich reagierst und überprüfe sie von Zeit zu Zeit.

Lebensqualität trotz Reizdarm

Du hast es in der Hand. Übernimmt die Verantwortung für dein Wohlbefinden, deine Gesundheit und deine Lebensqualität. Los gehts! Mach noch heute einen Termin bei deinem Arzt oder deiner Ärztin des Vertrauens. Und wenn du noch keinen hast, dann suche jetzt nach jemanden Neues und vereinbare einen Untersuchungstermin!