Yoga bei Reizdarm

Yoga für den Darm

Yoga Reizdarm

Yoga verbinden viele Menschen mit Spiritualität. Der Yoga-Hype der letzten Jahre macht uns weis, dass Yogis auf einer höheren Ebene schweben und "erleuchtet" sind. Yoga kann durchaus eine spirituelle Ebene enthalten, muss es aber nicht. Ich würde mich nicht als spirituellen Menschen bezeichnen, und ich habe Yoga in meinen Alltag eingebaut. Yoga ist eine meiner Wunderwaffen gegen Reizdarm Beschwerden (weitere Wunderwaffen verrate ich dir hier).  

Und übrigens, Yoga ist kein "Frauensport"!

Hilft Yoga tatsächlich gegen Darmbeschwerden?

Yoga regt die Verdauung an, indem bei den Übungen ein leichter Druck auf die Organe ausgeübt wird. Beim Drehsitz wird zum Beispiel auf den Dickdarm gedrückt, bei Übungen, die den Rücken nach hinten beugen die Bauchdecke gedehnt. Die Organe werden massiert, die Blutversorgung und die Verdauung angeregt. Damit hilft Yoga gezielt gegen die Ursache von Verdauungsproblemen. Darüber hinaus befördern die Druckänderungen im Bauchraum Blähungen und Gase aus dem Darm. Das kann in einem Yogastudio schon mal etwas peinlich sein, ist aber ganz natürlich und hilft ausgezeichnet gegen einen Blähbauch.

Yoga-Übungen für den Reizdarm in der Praxis

Eine bebilderte und gut beschreibene Yoga-Übungsreihe sowie das Ganze in der Praxis in einem Video findest du auf Thomas Seite Reizdarmtherapie. Thomas führt auf der selben Seite viele wissenschaftliche Quellen an, die die Wirksamkeit von Yoga bei Darmproblemen belegen. Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, sollte unbedingt Thomas Seite besuchen!

Weitere Yoga Übungen bei Reizdarm

Hier kannst du ein Yoga-Übungsreihe runterladen, die für Reizdarm-Beschwerden konzipiert ist. Danke an das Yoga-Vidya Team!


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Entspannung beim Yoga hilft gegen Reizdarm Beschwerden

Genauso wichtig wie die physische Wirkung auf den Darm ist die Entspannungsebene beim Yoga. Wenn ich mich beim Yoga voll und ganz auf die Übungen und auf meinen Körper konzentriere, kann ich nicht gleichzeitig über die Probleme meines (Arbeits-)Alltags nachgrübeln. Die Yoga-Übungen zwingen mich dazu, mich voll und ganz auf meinen Körper zu fokussieren und die Gedanken ziehen zu lassen.

 

Und genau das macht Yoga zu meiner Wunderwaffen gegen Reizdarm: Es wirkt auf zwei Ebenen, auf der physischen Ebene mit den positiven Auswirkungen auf meinen Darm, und auch auf der psychischen Ebene, weil es mich entspannt. Wenn sich mein Körper entspannt, entspannt sich auch der Darm. Logisch oder?

Räumt mit Yoga-Klischees auf

Wenn ich dich noch nicht überzeugen konnte, dass Yoga nicht einfach nur "Frauensport", Om, Sektengetue und Blabla ist, wird es dieses Buch* sicher tun. 

Mit Yoga anfangen - aber wie?

Nach meinen ersten sporadischen Versuchen konnte ich Yoga nicht leiden. Der Geruch nach Räucherstäbchen und die laute Atmung (Ujjayi Atmung) meiner mit-Yogis nervte mich. Anderen gefallen genau diese Aspekte. Dann habe ich eine Yoga-Lehrerin gefunden, die einen größeren Fokus darauf gelegt hat zu erklären, was die Übungen für Auswirkungen auf den Körper haben, und zwar auf der physiologischen, nicht auf der spirituellen Ebene. Das wiederum gefiel mir.

 

Das tolle an Yoga ist, dass es so viele verschiedene Arten von Yoga gibt, schnellere und langsamere Formen, und jeder Yoga-Lehrer anders unterrichtet, dass ich mir sicher bin, dass es für wirklich jeden das "richtige" Yoga gibt! Herausfinden musst du das - mal wieder - selbst. 


Verschiedene Yoga-Arten und Yoga-Lehrer testen

Wie du das anstellst? Yoga kann man mittlerweile fast überall machen. Es gibt haufenweise Yoga-Studios, Yoga-Kurse an der VHS und auch viele Unternehmen bieten Yoga-Kurse an. Es muss also nicht ein Yoga-Studio sein, bei dem die Kurse tendenziell etwas teurer sind. Der Vorteil ist jedoch, gerade für Anfänger, dass du verschiedene Arten von Yoga mit unterschiedlichen Lehrern testen kannst.

 

Daher wäre dies meine Empfehlung: Teste Yoga nach Möglichkeit in einem Studio, und probiere alle möglichen Kurse aus. Begleitend kannst du dir mehr Infos über Yoga anlesen und Übungen in den Büchern und Videos ausprobieren, auch dabei erfährst du mehr darüber, was dir liegt und was nicht. 

Und dann gibt es wirklich keine Ausrede mehr, kein Yoga zu machen. Los geht's!