Reizdarm hat immer eine psychosomatische Komponente

Reizdarm hat immer eine psychosomatische Komponente

Reizdarm ist eine psychosomatische Krankheit

Jeder Reizdarm hat eine psychosomatische Komponente, sonst wäre es kein Reizdarm. Aber Vorsicht vor falschen Schlüssen, psychosomatisch ist nicht gleichbedeutend mit eingebildet! Im Gegenteil, der Ausgangspunkt der Psychosomatik ist vielmehr eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Körpers. Psychosomatische Erkrankungen sind körperliche Beschwerden, die durch psychische Belastungen verstärkt oder sogar ausgelöst werden.  Laut dieser Seite leiden bis zu 13 % der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens an einer behandlungsbedürftigen psychosomatischen Krankheit.

Psychosomatik im Alltag beobachten

Es gibt viele Nahrungsmittel, die auf meiner roten List stehen, im Wesentlichen alles mit hohem Zucker- und Fettanteil. Also quasi alles was Spaß macht. Wenn ich im Urlaub und so richtig entspannt bin, nimmt mein Darm es mir weniger übel (im wahrsten Sinne des Wortes), wenn Schokocroissant, Pizza und Wein Teil meines Speiseplans sind und ich diese mit Ruhe und Genuss verspeise. 

Psychosomatische Störung - Der nicht eingebildete Schmerz

Ein Gespräch über körperliche Schmerzen, die eine psychische Ursache haben hier im Blogartikel

Reizdarm psychosomatische Krankheit

Stress ist ein Faktor bei psychosomatischen Krankheiten

Stress reduzieren bei Reizdarmsyndrom

Der selbe Speiseplan in einer anstrengenden Arbeitswoche treibt mich die Wände hoch. Sodbrennen, Blähungen und Bauchschmerzen lassen grüßen. Nicht immer sofort, das ist das Trügerische. Die Beschwerden bauen sich auf, bis sie nicht mehr zu ignorieren sind. Kommt dir das bekannt vor? Wenn nicht, dann achte mal drauf.

 

Einen Großteil des Jahres bewege ich mich zwischen der Urlaubsent- und der Alltagsanspannung. Es ist ein permanenter Balanceakt. Um mich gut mit meinem Reizdarm zu verstehen, bedeutet das, auf meine Ernährung zu achten und Reizfaktoren zu meiden. Und dazu gehört auch, der psychosomatischen Seite meines Reizdarms Rechnung zu tragen und mein Stresslevel unter Kontrolle zu haben. Stress ist hierbei nur ein Oberbegriff, er kommt in allen möglichen Varianten daher: Angespanntheit wegen eines Abgabetermins, Nervosität vor der Präsentation, Aufgeregtheit bevor es in den Urlaub geht, viel zu wenig Zeit alle Freunde zu treffen und es doch zu versuchen, zu wenig Schlaf,... 

Die psychosomatische Seite des Reizdarms voll im Griff haben

Schmerzfrei Reizdarm

Stell dir vor, du bist schmerzfrei. Dein Reizdarm und du, ihr seid ein Herz und eine Seele. Du hast kein Sodbrennen, keine Verstopfung oder Blähungen mehr.

Für dieses Szenario musst du herausfinden, welche Nahrungsmittel deinem Reizdarm im Alltag gut tun und welche nicht, und darüber hinaus, was deiner Psyche hilft. Eine psychosomatische Betrachtung eben. Hier findest du ein paar konkrete Vorschläge, wie du damit  anfangen kannst. 

 

Unten beschreibe ich meine Wunderwaffen für ein einträgliches Leben mit meinem Reizdarm. Ob sie dir auch helfen? Einfach mal ausprobieren. 

Psychosomatik bedeutet, Reizdarm Symptome ganzheitlich zu betrachten

Yoga hilft gegen psychosomatische Störungen

Ich mache täglich 20-30 Minuten Yoga. Morgens direkt nach dem Aufstehen geht es auf die Matte. Da darf auch noch Schlaf in den Augen sein. Nichts als morgendliche Stille, meine Yogamatte und ich. Wenn du Yoga noch nicht für dich entdeckt hast, möchte ich dir ans Herz legen, es (nochmal) zu versuchen, denn dein Reizdarm könnte es genau so lieben wie meiner!

Lieblingsnahrung meines Reizdarms

Ich bin nicht unbedingt ein passionierterKoch, und trotzdem bereite ich das meiste Essen selbst zu. So weiß ich genau, was drin ist, und kann auf die Qualität der Zutaten achten.  Die Rezepte im Blog basieren weitgehend auf der low-fodmap Diät und der Paleo-Therapie (Autoimmunprotokoll). Meine Rezepte sind nicht "schick", aber alltags tauglich.

Ruhe im Kopf und im Bauch (mit Meditation?)

In meinem Alltag passiert so viel, ob im Büro, im Supermarkt oder im Fitnessstudio. Überall ist es laut und oft hektisch. Das muss ich kompensieren, und Meditation verhilft mir zu Ruhe im Kopf. Das wiederum entspannt meinen Darm. Besonders beim Start in dem Tag und vor dem Schlafengehen hilft es mir, ein paar Minuten bewusst abzuschalten.



Und was sind deine Wunderwaffen gegen  Reizdarmbeschwerden?

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