Reizdarm hat immer eine psychosomatische Komponente

Reizdarm hat immer eine psychosomatische Komponente

Reizdarm ist eine psychosomatische Krankheit

Ich behaupte, jeder Reizdarm hat eine psychosomatische Komponente. Sonst ist es kein Reizdarm. Psychosomatisch bedeutet nicht, dass die Krankheit eingebildet ist! Im Gegenteil, der Ausgangspunkt der Psychosomatik ist vielmehr eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Körpers. Unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man körperliche Erkrankungen und Beschwerden, die durch psychische Belastungen oder Faktoren ausgelöst werden. Bei Reizdarm sind der wunde Punkt nicht nur der Darm oder die Verdauung, sondern auch die Reaktion auf Stress. 

Psychosomatik in der Praxis

Es gibt viele Nahrungsmittel, die auf meiner roten List stehen, im Wesentlichen alles mit hohem Zucker- und Fettanteil. Also quasi alles was Spaß macht. Wenn ich im Urlaub und so richtig entspannt bin, nimmt mein Darm es mir nicht übel (im wahrsten Sinne des Wortes), wenn Schokocroissant ,Pizza und Wein Teil meines Speiseplans sind. Ich diese dann aber mit Ruhe und Genuss verspeise.  

Stress ist ein Faktor bei psychosomatischen Krankheiten

Stress reduzieren bei Reizdarmsyndrom

Der selbe Speiseplan in einer stressigen Arbeitswoche treibt mich die Wände hoch! Sodbrennen, Blähungen und Bauchschmerzen lassen grüßen. Nicht immer sofort, das ist das Trügerische, aber die Beschwerden bauen sich auf, bis sie nicht mehr zu ignorieren sind. Kommt dir das bekannt vor? Und wenn nicht, dann achte von nun an mal drauf.

 

Einen Großteil des Jahres bewege ich mich zwischen der Urlaubsent- und der Arbeitsanspannung. Ein parmanenter Balanceakt. Um mich gut mit meinem Reizdarm zu verstehen, bedeutet das, auf meine Ernährung zu achten und Reizfaktoren zu meiden (dazu gehören leider Pizza und Co, siehe oben).

Und dazu gehört auch, der psychosomatischen Seite meines Reizdarms Rechnung zu tragen und mein Stresslevel unter Kontrolle zu haben. Stress ist hierbei nur ein Oberbegriff, er kommt in allen möglichen Varianten daher: Angespanntheit wegen eines Abgabetermins, Nervosität vor der Präsentation, Aufgeregtheit bevor es in den Urlaub geht, viel zu wenig Zeit alle Freunde zu treffen und es doch zu versuchen, zu wenig Schlaf,... 

Die psychosomatische Seite des Reizdarms voll im Griff haben

Schmerzfrei Reizdarm

Stell dir vor, du bist schmerzfrei. Dein Reizdarm und du, ihr seid ein Herz und eine Seele. Du hast kein Sodbrennen, keine Verstopfung oder Blähungen mehr.

Zu diesem Szenario gehört nicht nur, dass du herausgefunden hast, welche Nahrungsmittel deinem Reizdarm gut tun, sondern auch, was deinem Körper und Geist hilft, dass du in  der Balance bleibst. Eine psychosomatische Betrachtung eben.

 

Hier beschreibe ich meine Wunderwaffen für ein einträgliches Leben mit meinem Reizdarm. Diese können für dich ganz anders aussehen. 

Psychosomatik bedeutet, Reizdarm Symptome ganzheitlich zu betrachten

Yoga gegen psychosomatische Störungen

Ich mache täglich 20-30 Minuten Yoga. Morgens direkt nach dem Aufstehen geht es auf die Matte. Da darf auch noch Schlaf in den Augen sein. Nichts als morgendliche Stille, meine Yogamatte und ich. Wenn du Yoga noch nicht für dich entdeckt hast, möchte ich dir ans Herz legen, es (nochmal) zu versuchen, denn dein Reizdarm könnte es genau so lieben wie meiner!

Lieblingsnahrung meines Reizdarms

Ganz ehrlich, ich bin kein Meisterkoch, dafür bin ich viel zu faul. Und trotzdem bereite ich das meiste Essen selbst zu, so weiß ich genau, was drin ist, und kann auf die Qualität der Zutaten achten.  Die Rezepte im Blog basieren weitgehend auf der low-fodmap Diät und der Paleo-Therapie (Autoimmunprotokoll). Meine Rezepte sind nicht "schick", aber alltags tauglich.

Ruhe im Kopf und im Bauch (mit Meditation?)

In meinem Alltag passiert so viel, ob im Büro, im Supermarkt oder im Fitnessstudio. Überall ist es laut und oft hektisch. Das muss ich kompensieren, und Meditation verhilft mir zu Ruhe im Kopf. Das wiederum entspannt meinen Darm. Besonders beim Start in dem Tag und vor dem Schlafengehen hilft es mir, ein paar Minuten bewusst abzuschalten.



Und was sind deine Wunderwaffen gegen  Reizdarmbeschwerden?

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