Der Faktor Ernährung bei Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndrom Ernährung

Bei Reizdarm spielt Ernährung eine große Rolle

Wie könnte Ernährung keine wichtige Rolle spielen, wenn es um das Wohlbefinden unseres Magen- und Darmtraktes geht. Und wer unter Reizdarmsyndrom leidet, für denjenigen ist das Thema Ernährung besonders wichtig. Es gibt so viele verschiedene Meinungen zum Thema "gesunde" und "richtige" Ernährung, was schon allein daran liegt, dass wir alle unterschiedlich sind: Die Verdauung, unser Stoffwechsel, aber auch unsere Vorlieben. Lies die Infos auf dieser Website und im Blog als Tipps und Motivation, die für dich richtige Ernährung zu finden. Und ganz wichtig: Wenn du schon länger unter Verdauungsbeschwerden Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen oder Sodbrennen leidest, gehe bitte unbedingt zum Arzt und lass abklären, dass keine schwerwiegenden Krankheiten vorliegen.

Es ist nicht einfach herauszufinden, was einem gut tut und was nicht. Stellen sich Bauchschmerzen und Übelkeit direkt nach dem Essen ein, ist der Zusammenhang zwischen dem Essen und den Symptomen ziemlich deutlich. Aber auch dann gilt es noch herauszufinden, was aus dem Speisemix die Unannehmlichkeiten verursacht hat. Manchmal treten Symptome aber auch erst später auf, und sie können sich zum Beispiel auch in Kopfschmerzen oder Schlaflosigkeit äußern. Ganz schön tricky. 

Um deinen Unverträglichkeiten auf die Spur zu kommen, hilft ein Ernährungstagebuch. Damit machst du dir einerseits bewusst, was du täglich zu dir nimmst, und andererseits hilft es dir (und einem Ernährungsberater oder Arzt) zu erkennen, welche Lebensmitteln oder Essverhalten die Symptome auslösen. 


Essen ist nicht gleich Essen

Reizdarmernährung

Klar ist es am Einfachsten, sich das Mittagessen in der Kantine, der Metzgerei oder bei dem Asiaten von nebenan zu holen, anstatt selbst zu kochen. Dazu fehlt Vielen, inklusive mir, im Arbeitsalltag die Zeit. Schlimmstenfalls stammt das Lunch aus dem Regal eines Supermarktes, und enthält künstliche Zusatzstoffe und Aromen, viel Fett und Zucker, die unserem Magen und Darm nicht gut tun. So unfair es ist, dass diese Nahrungsmittel anderen Menschen anscheinend keinerlei Probleme bereiten, wenn du Magen- und Darmprobleme hast oder unter Reizdarmsyndrom leidest, solltest du Fertigprodukte jeglicher Art meiden und wann immer möglich auf frische, unverarbeitete Zutaten zurückgreifen. Auch um stark gewürztes Essen, fettige Lebensmittel und große Mengen Zucker und Süßstoffe machst du besser einen Bogen. 

 

Genussmittel wie Alkohol, Kaffee und Zigaretten sind bei Blähungen, Sodbrennen, Durchfall und Bauchschmerzen immer schwer verträglich, oder lösen die Beschwerden sogar aus. Verzichten möchte man darauf nicht immer, aber die Menge und die Häufigkeit des Genusses machen schon einen riesigen Unterschied. 

Kleinere Mahlzeiten sind leichter verdaulich

Bei Verdauungsproblemen lieber mehrere kleinere Mahlzeiten als drei große zu sich nehmen

Nicht nur was wir essen, sondern wie wir essen hat einen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Viele von uns haben gelernt, dass es wichtig ist, drei (mehr oder weniger große) Mahlzeiten pro Tag zu sich zu nehmen. Für viele Betroffenen von Magen- und Darmproblemen ist es aber besser, mehrere kleinere Mahlzeiten pro Tag zu essen, und diese zudem nicht zu spät am Abend. Das kann schwierig sein, vor allen Dingen bei geselligen Abendessen, die in der Regel üppig ausfallen und oft erst zu fortgeschrittener Stunde stattfinden. Bei solchen Gelegenheiten kann es helfen, auf die hier aufgelisteten Mittel für schnelle Hilfe zurückzugreifen. Grundsätzlich ist es aber ratsam, auf große Mahlzeiten und spätes Essen zu verzichten. 

Zeit und Ruhe beim Essen

Auch das qualitativ beste Essen kann für Völlegefühl und Blähungen sorgen, wenn es runtergeschlungen wird. Besser ist es, sich für das Essen Zeit zu nehmen, dabei nicht an das nächste Meeting zu denken (und nicht bereits im nächsten Meeting zu sein) und sorgfältig zu kauen und zu schlucken. 

 

Das ist in unserem oft hektischem Alltag einfacher gesagt als getan. Aber wer konsequent daran arbeitet, so oft wie eben möglich auf gutes Essen zurückzugreifen und es in Ruhe zu sich zu nehmen, wird damit mit Sicherheit seine Symptome reduzieren können. 

Die für dich beste Ernährung finden, um Symptome wie Übelkeit, Durchfall oder Blähungen zu lindern

Letzten Endes hilft nur eines: Ausprobieren! Denn jeder von uns reagiert anders auf Nahrungsmittel, die Verdauung ist individuell unterschiedlich, und auch der Stoffwechsel. Daher gibt es auch viele verschiedene Meinungen zum Thema Ernährung, und so viele verschiedene Diäten. Finde die für dich passende Ernährung. Die auf dieser Website und im Blog aufgeführten Ernährungstipps sind als Motivation gedacht, Neues auszuprobieren.