Corona-Quarantäne: Zuhause und entspannt bleiben

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Weil ich zur falschen Zeit am falschen Ort war, bin ich für 14 Tage in Quarantäne. Ich habe keine Symptome, aber ich habe mich in meinem Winterurlaub in einer Region aufgehalten, die nach meiner Rückkehr als Coronavirus-Risikogebiet eingestuft wurde.

 

Der erste Tag meiner Quarantäne fühlt sich absurd an. Noch am Vortag war ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und habe mich mit Freunden in Cafés und Restaurants getroffen. Und wie es in München immer der Fall ist, waren diese Lokale zum Bersten gefüllt mit Menschen.

 

Nun sage ich alle weiteren Verabredungen mit Freunden und nicht dringend notwendige Termine in den nächsten zwei Wochen ab. Der Blick in meinen privaten Kalender zeigt Leere. Arbeiten werde ich trotzdem, aber eben von zu Hause, und tatsächlich lässt sich fast jeder berufliche Termin in eine Telefonkonferenz umwandeln. 

 

Was sich für mich in den ersten Tagen der Quarantäne noch absurd anfühlt, wird so langsam flächendeckend zur Normalität. "Man fühlt sich ja fast schon bissi assi, wenn man ohne Notfall aus dem Haus geht", schreibt eine Freundin mir. 

 

In Zeiten von Covid-19 müssen wir alle ein wenig die Füße stillhalten, um die Strategie des Öffentlichen Gesundheitsdienstes zu unterstützen, die weitere Ausbreitung des Virus so lange wie möglich zu verzögern. Soll heißen, den Kontakt mit anderen Personen zu minimieren, aber dabei nicht in Panik zu verfallen!  

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Was kommt in der Corona-Quarantäne auf den Teller?

In meiner Küche finden sich keine Nudelvorräte oder Fleisch und Chili con carne aus der Dose. Zum einen, weil ich bislang nicht die Notwendigkeit sehe, und zweitens weil sie nicht zu meiner Reizdarm-Ernährung passen.

 

Bei meiner Ernährung besteht hauptsächlich aus frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln, wenig Zucker oder Kohlenhydraten. In die Kategorie "frisch" fällt übrigens auch tiefgefrorenes Gemüse und Obst, da dieses in der Regel direkt nach der Ernte schockgefroren und dadurch die Vitamine konserviert werden.

Meine Ernährung ist durch Corona keineswegs eingeschränkt. Was ich nun nicht mehr selbst im Bio-Supermarkt um die Ecke einkaufe, bekomme ich vor meine Haustür geliefert.

 

Bei Amazon Fresh* bekomme ich alles, was mein Herz und mein Reizdarm begehren. Und am Freitag erhalte ich meine erste HelloFresh Kochbox*. 


Damit kommt sogar wieder etwas mehr Abwechslung in meinen Speiseplan, denn ich tendiere dazu, immer zu den selben Lebensmitteln zu greifen und die gleichen Gerichte zu kochen. 

 

Für die Lieferungen muss ich theoretisch nicht mal die Tür öffnen, sondern bei der Bestellung lediglich die Instruktionen hinterlassen, dass die Lieferung vor der Tür abgestellt werden soll. Ich öffne sie trotzdem, und bedanke mich bei dem Lieferanten, zudem ich 2 Meter Abstand halte. Darüber hinaus schafft es das Virus nämlich nicht!

 

Das (Corona)Virus oder der Virus?

Hast du dich das auch schon mal gefragt? Beim Nachschlagen auf der Seite des Dudens muss ich schmunzeln: "Offenbar ist bei einem Virus das Geschlecht ebenso wandelbar wie seine Oberflächenstruktur. Und richtig: Ein Virus ist nicht nur in medizinischer, sondern auch in sprachlicher Hinsicht ein Verwandlungskünstler."

Während es in der Fachsprache bei der ursprünglichen, sachlichen Form bleibt, sind beide Formen korrekt. Du kannst es dir also aussuchen, ob du das Corona-Virus als männlich oder sächlich bezeichnen möchtest ;-)

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