Kürbissuppe für meinen Reizdarm

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Es ist Herbst, da darf eine Kürbissuppe nicht fehlen! Das tolle an Kürbissuppen ist, dass sie so schön einfach sind und mit wenig Zutaten auskommen. 

Die Zutaten für dieses Rezept: 

  •  ein "kleiner" Hokkaido Kürbis. Am besten Bioqualität, dann kannst du die Schale mitessen
  • 3 kleine bis mittelgroße Kartoffeln
  • 4 TL Kürbiskerne
  • 2 EL Bio Gemüse Brühe (siehe Hinweis in der blauen Box!)
  • Salz, Pfeffer
  • Nach Geschmack Kürbiskernöl (hmmm!)
  • Nach Geschmack 1 Becher Sauerrahm oder Crème Fraîche

Anmerkungen für die Darmsensibelchen unter uns:

 

  • (Hokkaido) Kürbis gilt als fodmap-arm. Ich esse trotzdem nur eine kleine Portion der Suppe, und auch nur eine pro Tag (den Rest friere ich ein), denn ich bekomme von viel Kürbis Bauchschmerzen.
  • Wenn du Probleme mit Laktose hast, dann achte darauf, dass die Crème fraîche oder der Sauerrahm laktosefrei sind. 
  • Achte darauf, dass du eine "gute" Gemüsebrühe verwendest. Wichtig, mehr dazu s.u.!

Den Kürbis entkernen und in grobe Stücke zerkleinern. Das ist mühsam. Wenn er sich so gar nicht zerschneiden lassen will, stecke ich ihn für 20 Minuten bei 180 Grad in den Backofen. 

 

Die Kartoffeln schälen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden. Gemeinsam mit dem Kürbis in einen Topf mit Wasser geben. Die Kartoffel- und Kürbisstücke sollten halb- bis dreiviertel vom Wasser bedeckt sein. 

 

Die Gemüsebrühe mit einem Schluck heißem Wasser in einer Tasse auflösen, es sollten keine Klümpchen mehr vorhanden sein. Die Brühe ebenfalls in den Topf geben.

 

Die Kürbiskerne in einer Pfanne anrösten, bis sie knistern. Sie werden schnell schwarz, deshalb lasse ich sie dabei keine Sekunde aus den Augen. 

 

Die Kartoffel- und die Kürbisstücke so lange kochen, bis sie zerfallen, wenn du mit der Gabel reinpiekst (ca. 20-30 Minuten). Dann geht es ans Pürieren. Dafür nimmst du am besten einen Pürierstab.

 

Es ist empfehlenswert, den Topfinhalt vorher abkühlen zu lassen. Denn wenn die Suppe spritzt, kann es schmerzhaft werden. Weil ich dafür immer zu ungeduldig bin, halte ich beim Pürieren gebührlichen Abstand. 

 

Anschließend schmecke ich die Suppe mit Salz und Pfeffer ab. Gegebenenfalls gieße ich auch noch etwas Wasser auf, wenn die Suppe eher ein Püree ist, aber ich mag sie gerne dickflüssig. 

 

Kürbis hat schon einen sehr guten Eigengeschmack, da müssen meiner Meinung nach gar nicht so viele Gewürze dran, deshalb bin ich sparsam mit Salz und Pfeffer.

 

Außerdem füge ich vor dem Servieren etwas Kürbiskernöl hinzu - ich gieße es einfach auf die Suppe und geben dann noch ein paar Kürbiskerne und einen großzügigen Klecks Sauerrahm hinzu. Guten Appetit!

Gemüsebrühe und Reizdarm

Ich esse selten Suppen, von denen ich nicht genau weiß, was darin steckt. Das heißt schon mal eher nicht, wenn ich auswärts esse, auf gar keinen Fall in der Kantine. Denn oft wird als Geschmacksbasis eine Brühe verwendet, die Geschmacksverstärker enthält.

 

Das merke ich meist schon beim essen, mein Bauch fühlt sich voll an, obwohl ich den Teller noch längst nicht leer gegessen habe. Ich habe dann viel Luft im Oberbauch, muss Aufstoßen, bekomme Blähungen und eventuell auch noch Durchfall (das meistens erst Stunden später). 

Bei vielen Menschen reagiert der Darm empfindlich auf Geschmacksverstärker. Das äußert sich zum Beispiel in Blähungen, Völlegefühl und einem Blähbauch. 

 

Deshalb achte darauf, dass die Zutatenliste deiner Gemüsebrühe kein Glutamat oder Hefeextrakt enthält. Auch Zucker sollte nicht zugesetzt sein. Ob sie darüber hinaus vegetarisch ist, ist deinem Geschmack überlassen :-) 

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