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Vielleicht ist dein Reizdarm eine Glutensensitivität?

Reizdarm Zöliakie Glutensensitivität die selben Symptome

Der Verzicht auf Gluten hat drei von fünf Betroffenen geholfen, ihre Reizdarm Symptome stark zu reduzieren, wenn nicht sogar beschwerdefrei zu werden. Das hat eine Studie mit 140 Reizdarm Betroffenen ergeben

 

Bei den Betroffenen wurde keine Zöliakie nachgewiesen, eine Unverträglichkeit  gegenüber dem

Klebereiweiß Gluten, dass in vielen Getreidesorten vorhanden ist. Stattdessen hatten die Betroffenen eine Glutensensitivität. Die Symptome ähneln die des Reizdarm Syndroms mit Blähungen, viel Luft im Ober- und Unterbauch, Durchfall oder Verstopfungen. Bei einer Gluten Sensitivität können aber aber auch Migräne und Schlafstörungen sowie Symptome von Fibromyalgie auftreten.

 

Im Gegensatz zu der Unverträglichkeit lässt sich die Sensitivität nicht durch ärztliche oder Labor-Tests nachweisen. Du kannst jedoch selbst herausfinden, ob dir der Verzicht auf Gluten hilft, deinen Reizdarm zu beruhigen. Dafür solltest du wenigstens 30 Tage in Folge vollkommen auf Gluten verzichten.

 

Das ist nicht ganz einfach, denn Gluten steckt nicht nur in den Getreidesorten Weizen, Roggen, Gersten, Dinkel, Kamut, Hafer und Einkorn, sondern auch in vielen Fertigprodukten, Salatdressings oder anderen Saucen, Wurstwaren oder sogar Schokoriegeln. Während der Diät ist es zu empfehlen, sehr genau auf die Inhaltsstoffe von verarbeiteten Lebensmitteln zu achten. Eine Verbesserung der Symptome sollte sich sehr schnell einstellen. 

 

Falls nicht, ist das allerdings keine Garantie dafür, dass keine Sensitivität besteht. Denn es gibt noch eine ganze Reihe anderer Lebensmittel, die im Verdacht stehen, den Darm zu reizen. So wird im Rahmen der Low-Fodmap Diät nicht nur auf Gluten verzichtet, sondern auch auf andere Lebensmittel, die reich an "Fodmaps" sind. Mehr Infos zur Low-Fodmap Diät findest du hier

 

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