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Adé, Rückenschmerzen! Gelenk- und Muskelschmerzen bei Reizdarmsyndrom

schmerzfrei Reizdarmsyndrom Rücken- und Gelenkschmerzen

Nicht nur Reizdarm, sondern auch häufige Rückenschmerzen

Warum habe ich das nicht schon früher entdeckt?! Rückenschmerzen gehörten genau wie Reizdarmbeschwerden zu meinem Alltag. Die Schmerzen saßen nicht immer an der selben Stelle, sie wandern durch meinen unteren Rücken, manchmal war es auch der Schulterbereich oder der Nacken, der schmerzte. Weder Ärzte noch Physio-Therapeuten haben einen Anlass für die Rückenschmerzen gefunden. Was mich stark an die nicht vorhandene Ursache für meine Reizdarmbeschwerden erinnerte. 

 

Umso stärker meine Reizdarmsymptome, vor allen Dingen die Blähungen, umso mehr schmerzte mir der Rücken. Klar, die viele Luft im Bauch muss ja irgendwo hin, das drückt auch auf den Rücken. Also doppelt gestraft. Was mir immer hilft, ist Yoga. 30 Minuten und die Muskeln sind gedehnt, weich, und die Schmerzen passé. Allerdings nur für eine Weile.

Aber nun habe ich für mich etwas gefunden, mit dem die Schmerzen gar nicht erst auftreten! Ich ärgere mich fast, denn meine Lösung steht schon seit Jahren relativ unbenutzt bei mir rum: Eine Blackroll. Ich habe sie nur nicht an der richtigen Stelle eingesetzt!

Rückenschmerzen vorbeugen

Die Blackroll ist meine persönliche Lösung. Probiere doch mal aus, ob sie dir auch hilft! Ich bin nun schon seit ein paar Wochen so gut wie Rücken-schmerzfrei, und das fühlt sich gut an. 


Die Standard-Faszienrolle von Blackroll.  Sie stand ewig unbenutzt bei mir rum. Nun habe ich endlich rausgefunden, wie ich sie richtig anwende. Du kannst auch ein vergleichbares Produkt eines anderen Herstellers verwenden.


Wie ich die Blackroll richtig einsetze, darauf bin ich beim Hören eines Podcasts von ohhhmhhh.de gestoßen. In der Folge 6 "Wie steht man wieder auf?" (zum Beispiel bei Spotify). In dem Podcast wird ein Personal Trainer interviewt, der unter anderem auch über Mobilisierung und richtiges Faszien-training spricht:  "Jeder Körper hat eine bestimmte Art sich zu bewegen, eine für den Körper richtige Art. Wir verlernen diese [unsere ursprünglichen] Bewegungsmuster." Faszien müssen dies kompensieren und ausgleichen, was zur Folge habe, dass sie sich festziehen und "verkleben". Die verklebten, festgezurrten Faszien müssten erstmal gelöst werden, das bringe Schmerzlinderung. 

 

Soweit, so gut. Das wusste ich vorher auch, weshalb ich mir die Blackroll vor Jahren zugelegt hatte. Allerdings habe ich sie immer am Rücken eingesetzt, also dort, wo es wehtut. Wenn "man vorne mobilisiert, hört hinten der Schmerz hinten auf", so der Personal Trainer. Häufiger Grund für Nackenschmerzen


sei, dass die Brustmuskulatur vorne zugezogen ist. Um Rückenschmerzen vorzubeugen mache ich nun Folgendes: Ich lege mich auf den Bauch und rolle mit den Oberschenkeln über die Rolle. Das sieht sehr merkwürdig aus, und war anfangs sehr schmerzhaft. Wenn das zu sehr weh tut, kannst du auch erst mit einem Oberschenkel anfangen und das andere Bein seitlich aufstellen. Wenn dir die Beschreibung zu ungenau ist, findest du dazu gute Videos auf Yotube. Das Prinzip ist: Vorne mobilisieren, hinten gehen die Schmerzen weg. Die Übung nimmt den Druck aus dem unteren Rücken.  

Funktioniert bei mir wunderbar. Endlich keine Rückenschmerzen mehr. Und in Kombination mit Yoga fühle ich ich dann auch noch um ein paar Jahre verjüngt :-) Manche Dinge im Leben können eben doch einfach sein. 

 

Probiere doch einfach mal aus, ob eine Blackroll dir helfen kann, schmerzfrei zu werden! Übrigens, der Hersteller ist eigentlich egal, wie der Personal Trainer in dem Interview sagt. Ich verlinke auf das Modell, dass ich selbst verwende.  

Fibromyalgie und Reizdarm

Natürlich gibt es noch ganz andere Ursachen für Rücken- und auch Gelenk- und Muskelschmerzen. Laut diesem Artikel auf News Medical leiden bis zu 60% der Reizdarm Betroffenen zudem unter Fibromyalgie. Fibromyalgie wird auch als "Schmerzkrankheit" bezeichnet, und ist wie der Reizdarm ein "Syndrom": Sie geht mit unspezifischen Symptomen einher, die von Müdigkeit, Abgeschlagenheit über Reizdarm-beschwerden zu Muskel- und Gliederschmerzen reichen. Auch eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte kann zu den Symptomen gehören. Fibromyalgie wird häufig von Ängsten und Depressionen begleitet. Wiederum stellt sich die Frage, wer wen bedingt. Entsprechend schwer ist die Diagnose, denn sie ist wie Reizdarmsyndrom eine Ausschlussdiagnose. Reizdarm.one schreibt ausführlich über die Diagnose und Behandlung dieses Syndroms. 

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Kommentare: 2
  • #1

    Andrea (Sonntag, 11 November 2018 03:30)

    Ich bin durch Zufall auf Deinen Blog gestoßen und diesem Zufall bin ich sehr dankbar!
    Ich plage mich schon lange mit Reizdarm, Fibromyalgie und depressiven Zuständen herum, bin aber noch nie auf die Idee gekommen, dass es da Zusammenhänge gibt. Zusätzlich habe ich Schilddrüsenunterfunktion.
    Ich kann jetzt in eine neue Richtung denken und bin zuversichtlich, dass ich für mich eine Lösung finde.
    Herzlichen Dank für Deine Anregungen!

  • #2

    Britta von LebenmitReizdarm (Sonntag, 11 November 2018 04:40)

    Hallo Andrea,
    danke für deine Nachricht, das freut mich sehr!
    Ich bin mir sicher, dass du einen Weg zur Besserung finden wirst. Nicht aufgeben! Ich drücke dir fest die Daumen für eine baldige Besserung.
    Britta