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Typische Reizdarmsymptome

Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung, Blähbauch, Völlegefühl, Übelkeit, Brennen im Oberbauch, Sodbrennen, schnelles Sättigungsgefühl, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Depressionen: All dies können Symptome eines Reizdarms sein.

Bei manchen Betroffenen treten die Beschwerden phasenweise auf oder nur an einzelnen Tagen, bei anderen sind sie ein ständiger Begleiter. 

Die Symptome können unterschiedlich schwer ausfallen und vom Tagesformat abhängen. Sind sie stark ausgeprägt, können sie den Tagesablauf diktieren und die Lebensqualität des Betroffenen einschränken.  

Die Beschwerden im Bauch und Unterleib machen müde und antriebslos. Manche Betroffenen leiden sogar unter Depressionen. Die Probleme können sich im Laufe der Zeit verändern, mal verschwinden und dann in einer anderen Form wieder auftreten. 

Wichtig: Reizdarm ist keine Selbstdiagnose! Nur wenn organische Ursachen für die Symptome von Ärzten durch Untersuchungen ausgeschlossen wurden, kann von der Diagnose Reizdarmsyndrom ausgegangen werden.

Der Begriff Reizdarm ist sehr schwammig, weil darunter viele verschiedene Beschwerden im Magen- und Darmbereich zusammengefasst werden. Zwar sind die Beschwerden vielseitig, aber sie haben eines gemeinsam: Eine organische Ursache für die Beschwerden kann nicht gefunden werden. 

 

Viele Betroffene fühlen sich mit ihren Beschwerden alleingelassen. Reizdarm zählt zu den psychosomatischen Erkrankungen und wird leider immer noch häufig (wenn auch nicht von allen Ärzten) als reine "Kopfsache" betrachtet. Betroffene werden oft mit den Ratschlägen entlassen, Aufregung und Stress zu vermeiden, Entspannungstechniken zu praktizieren und bei Beschwerden Medikamente oder Tees zum Einsatz zu bringen. Diese Ratschläge sind nicht falsch, aber meistens einseitig oder sehr theoretisch.

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