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Reizdarm und guter Schlaf

Wenn ich schlecht schlafe, sind meine Reizdarmsymptome umso schlimmer. Und wenn ich schon tagsüber Blähungen habe, schlafe ich nachts umso schlechter. Beeinflusst meine Schlafqualität meinen Reizdarm und andersrum?

 

Zu wenig Schlaf macht meinen Darm anfälliger für Reaktionen auf Nahrungsmittel. 

Ein Kaffee, gerade weil ich müde bin, ist genau das Falsche. Jeder “Fehltritt” wirkt sich mit Durchfall und Blähungen aus. Gut zu schlafen ist also enorm wichtig für mich. Das macht Sinn, denn wie ich auf Reizdarmtherapie.net nachgelesen habe, brauchen wir den Schlaf zur Reparatur der Darmschleimhaut

 

Aber das ist einfacher gesagt als getan. Gerade wenn Magen und Darm in Aufruhe sind, finde ich schlecht Schlaf. Oft läuft mein Gehirn zur Schlafenszeit auf Hochtouren und es fällt mir schwer abzuschalten. Nicht über das Meeting am nächsten Tag nachzudenken. Ob die Präsentation gut laufen wird? Ob ich nicht doch dies oder jenes hätte besser machen können? 

 

Was mir eindeutig hilft, ist, mir vor dem Schlafengehen Zeit zu nehmen zum Abschalten, und zwar wenn möglich eine Stunde:

  • Für Yoga
  • Mediation
  • mein Audiofile aus der Hypnosetherapie
  • Ein Buch oder Hörbuch zum Einschlafen

 Hilfreich für die Schlafqualität ist es definitiv, "Regeln" der Schlafhygiene zu befolgen, wie sie zum Beispiel auf schlafgestoert.de ausgiebig beschrieben werden. Dazu gehört auch, vor oder beim Schlafengehen nicht mehr auf das Handy, Tablet oder den Computerbildschirm zu schauen. 

 

Ich bleibe beinhart, zumindest meistens: Auch wenn ich die halbe Nacht wach gelegen habe, mein Wecker bleibt auf 6.30 stehen. Ich versuche das Ganze positiv zu sehen. Meine Schwester, Mutter von zwei Kindern, meinte: “Schlaf ist überbewertet”. Die nächste Nacht kann nur besser werden, so müde wie ich bin!

 

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